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Mittwoch, 21. Dezember 2011

Make a wish!


Weihnachten ist nicht nur das fest der Liebe, sondern auch das Fest
der Nächstenliebe!

Gerade in der Weihnachtszeit, in der wir alle damit beschäftigt sind, die Geschenke für unsere
Lieben zusammenzuschnüren, sollten wir auch an die denken, bei denen es meist
bei den Wünschen bleibt. 
Aber wie soll eine allein erziehende Mutter von vier Kindern ihren Sprösslingen erklären, warum
dieses Jahr unterm Baum keine Geschenke liegen. In den meisten sozialschwachen Familien
wird es nicht einmal diesen Baum geben.

Deswegen haben wir den Baum aufgestellt.
 Für 60 Kinder aus der Region haben wir mit Hilfe der Kunden meines Mannes 
Weihnachtsmann gespielt, 
haben wir Wünsche erfüllt, die sonst unerfüllt geblieben wären.



Bereits zum dritten Mal haben wir das Rote Kreuz bei der Wunschzettelaktion in Lüneburg
unterstützt und jedes Jahr macht es uns aufs Neue eine unendliche Freude zu helfen.
Jeder kleine Briefumschlag am Weihnachtsbaum steht für einen Kinderwunsch.
Die Wunschzettel der Kinder hatten wir alle in einem Ordner, dort konnten sich unsere Freunde
und Kunden die Wünsche der Kinder durchlesen und aussuchen, welchen sie
erfüllen wollten. Manche haben auch mehrere Wünsche erfüllt.

Nach und nach wurde es unterm Baum voller! 
Der Anblick des wachsenden Geschenkbergs ließ nicht nur Kinderaugen leuchten!



Ich lasse es mir nicht nehmen, zu Beginn alle Wünsche in Ruhe durchzulesen und 
glaubt mir, es kommen mir manchmal dabei die Tränen.
Natürlich überwiegen meistens typische Kinderwünsche: eine Barbie, ein ferngesteuertes Auto,
ein Spiel, ...
aber wenn sich ein 13jähriger Junge eine warme Winterjacke wünscht oder sich ein Kind 
nichts sehnlicher wünscht, als einmal ins Kino zu gehen mit Popcorn und einem Getränk,
dann wird einem klar, wie gut es einem selbst und dem eigenen Kind geht und wie 
dankbar man sein darf!!! 
Was für uns oft selbstverständlich ist, ist es für andere Familien, Eltern und Kinder
noch lange nicht!

Nichts ist selbstverständlich!


Unsere Familie hat die Aufgabe des Weihnachtsmannes
für fünf Kinder übernommen und gemeinsam mit meinem Sohn haben wir die Geschenke
ausgesucht und hübsch verpackt. Es ist mir wichtig, dass er weiß, dass es manchen Kindern 
nicht so gut geht wie ihm. Mit seinen 5 Jahren versteht er das schon sehr gut und
er hat mich auch begleitet, als wir die vielen Pakete zum Roten Kreuz gebracht haben.
Seine Augen leuchteten beim Anblick der ca. 200 bunten Pakete und
sagte ganz fröhlich:" Da werden sich die Kinder aber freuen, wenn Weihnachten ist!"

In solchen Momenten spüre ich besonders, was Weihnachten bedeutet!

Wenn ich dagegen den Werbespot von Me..Markt im Radio höre 
"Weihnachten wird unterm Baum entschieden!" ist das für mich nur ein Grund
mehr diesen Laden nie wieder zu betreten!
Wie geschmacklos ist dieser Slogan denn! Das hat für mich so gar nicht mit Weihnachten zu tun!


Ich freue mich, dass so viele menschen in dieser zeit ein offenes Herz haben.
Es gibt so tolle Aktionen, unsere ist eine von vielen,
eine die uns sehr am Herzen liegt.

Danke, dass ihr euch die Zeit zum Lesen genommen habt!
Bei Herzensangelegenheiten kann ich manchmal gar nicht aufhören :)

Vorweihnachtliche Grüße,
eure Kiki

Samstag, 11. Dezember 2010

Wunschzettelbaum


Wünsche gibt es zu Weihnachten viele! Unser Sohn ist sich ganz sicher, dass der Weihnachtsmann ihm seine Wünsche, die er auf seinen Wunschzettel gemalt, ganz gewiss erfüllt - er war doch lieb! Voller Erwartungen und Vorfreude öffnet er jeden Tag seinen Adventskalender und kann es kaum abwarten endlich das 24. Türchen zu öffnen, denn dann ist es endlich soweit!
Es wird einem ganz schwer ums Herz, wenn man an die Kinder denkt, die am heiligen Abend enttäuscht werden, weil es vielleicht noch nicht mal einen Weihnachtsbaum gibt, unter dem Geschenke liegen könnten. Denn leider findet der Weihnachtsmann seinen Weg nicht zu allen Kindern, weil schlicht und einfach das liebe Geld fehlt. Man muss nicht weit schauen, auch in unserer kleinen, weihnachtlichen Stadt gibt es Familien, denen bei dem Gedanken an Weihnachten flau im Magen wird.


Wie bereits im letzten Jahr haben wir auch dieses Jahr aus diesem Grund bei uns im Geschäft wieder einen Wunschzettelbaum stehen. In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und dem Roten Kreuz haben Kinder Wunschzettel abgeben können, die ihnen von unseren Kunden erfüllt werden. Die Namen der Familien bleiben anonym, lediglich das Alter und die Angabe ob Junge oder Mädchen ist erwähnt.



In diesem Jahr hatten wir 60 Wunschzettel am Wünschebaum hängen und 6 sind nur noch übrig - wir freuen uns so wahnsinnig für die Kinder und sind unseren Kunden sehr dankbar, dass Sie uns bei dieser Aktion wieder so zahlreich unterstützen!!!


Zahlreiche Päckchen wurden schon abgegeben, alle liebevoll verpackt! Nächste Woche werde ich sie dann alle zum Roten Kreuz bringen, von wo sie dann die Jugendpfleger in die Familien bringen! Unser Sohn freut sich bei dem Anblick der vielen Geschenke ebenso wie wir und er weiß, dass sie alle für Kinder sind, deren Wünsche oft nicht erfüllt werden können. Wenn wir am heiligen Abend Bescherung haben, werden wir wieder auch an diese Kinder denken, deren Augen dann hoffentlich genauso glänzen wie die unseres Sohnes!


Ich wünsche euch einen schönen
dritten Advent,

eure Kiki


P.S.: Auch meine Augen leuchteten, als ich gestern mein Wichtelgeschenk auspackte! Leider ist es heute sooo dunkel draußen, dass keine gescheiten Fotos zu machen sind. Hoffentlich dann morgen!